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Kauftipps

Jeder Mensch mit etwas Rhythmusgefühl und musikalischem Verständnis kann nach kurzer Einarbeitungszeit eine Drehorgel bedienen. Anfängliche Schwierigkeiten können oft mit dem Schwungrad, insbesondere bei Drehorgeln mit einem einfachen Schöpfer, ausgeglichen werden.

10 Grundregeln für einen Drehorgelkauf

1. Vor dem Erwerb einer Drehorgel sollte man sich auf Drehorgelfesten über den Umgang mit der Drehorgel informieren.
2. Auf den Drehorgelfesten kann man die Instrumente der unterschiedlichen Hersteller vergleichen und sich das Instrument aussuchen, das in der Klangfarbe und Lautstärke den eigenen Vorstellungen entspricht.
3. Sinnvoll ist es, vor dem Erwerb eines Instrumentes zunächst bei den Herstellern eine Drehorgel zu mieten und zunächst bei kleineren Veranstaltungen auszuprobieren.
4. Eine Drehorgel sollte man nicht bei einem Händler kaufen, sondern bei dem Hersteller, der in der Regel Rabatte einräumen kann und meist die Kosten einer genutzten Leihorgel anrechnet.
5. Auch ein Laie kann bei einem Blick in die Drehorgel bis zu einem gewissen Grade die handwerkliche Arbeit beurteilen. So sind bei gut verarbeiteten Drehorgeln z. B. alle Holzpfeifen äußerlich mit einer Lackschicht überzogen.
6. Eine gebrauchte Drehorgeln sollte ein Neuling nur gemeinsam mit einem erfahrenen Drehorgelspieler kaufen.
7. Vor dem Kauf einer sehr alten Drehorgel, zum Beispiel einer Walzendrehorgel, sollte man einen Restaurator zu Rate ziehen.
8. Schnäppchenkäufe sind äußerst selten. In der Regel erhält man dabei teuer bezahltes Brennholz.
9. Vor dem Erwerb einer Drehorgel sollte unbedingt geklärt werden, ob genügend Lochbandrollen für dieses Instrument angeboten werden.
10. Man sollte sich nicht scheuen, vor dem Erwerb einer Drehorgel den Kontakt zu Drehorgelvereinen aufzunehmen und sich kostenlos beraten lassen.